Der Bau beider Heime wurde vom Hilfsverein Nymphenburg unter nachhaltiger Beteiligung des Hausordens vom Hl. Georg finanziert. Bis heute sind uns diese Heime in Vartescoiu ein wichtiges Anliegen. Da es in weitem Umkreis keine staatliche Altenversorgung gibt, ist die Zahl der betreuten Senioren inzwischen auf 31 angewachsen.

Gerade entsteht mit Hilfe unserer Spender ein Anbau für weitere bedürftige Bewohner. Besonders schön ist es, zu sehen, wie sich die beiden Heime mithilfe eines engagierten Teams des Roten Kreuzes Vrancea für die Verbesserung der Lebenssituation der Bewohner einsetzen.

So konnten die nebenliegenden landwirtschaftlichen Flächen für die alten Menschen begehbar und mit Rollstuhl befahrbar gemacht werden. Dabei entstand auch eine Neuanlage zum Anbau von Obst- und Gemüse. Mit Hilfe von Spenden der Georgiritter wurde 2017 ein Stall für zwei Kühe, einige Schweine und Hühner fertig gestellt.

 

Die mobilen Senioren helfen bei der Stallarbeit und bei der Ernte. Dies geschieht auf freiwilliger Basis und bringt viel Abwechslung in das Heimleben. Vor allem ist aber auf diese Weise die Versorgung der Heime mit Milchprodukten, Eiern und Fleisch sowie Gemüse und Obst gewährleistet. Weitere Lebensmittel, Hygieneprodukte und Medikamente, sowie ein Teil der Angestelltengehälter, werden vom Hilfsverein finanziert.

In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz Vrancea betreut der Hilfsverein noch weitere kleinere Heime nach dem Modell „Casa Bavareza“ und „St. Georg.“ Oft werden auch obdachlose Bedürftige jüngeren Alters, die nicht arbeitsfähig sind, mit integriert. Auch hier wird versucht, die Idee der Selbstversorgung im Bereich der Möglichkeiten jedes Einzelnen anzuwenden.

 

Ein Beispiel ist „Casa Beicu“(sh. Bild), hier leben Menschen mit leichten Behinderungen unter Anleitung der Rot Kreuz-Mitarbeiter ein würdiges und weit möglichst selbständiges Leben in ihrer Heimat. Die Alternative wäre die Abschiebung in die Obdachlosenbetreuung der Großstädte oder ein Leben auf der Straße.

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