In der Wüsensiedlung Lodwar in der Turkana (Nordkenia) gibt es Kinder, die ohne besondere Betreuung von außen verhungern würden. Viele davon sind AIDS-Waisen. Sie leben bei Verwandten, die selbst schon nicht genug Nahrungsmittel für die eigenen Kinder haben. Seit 2011 unterstützt der Hilfsverein ein Progamm der Diözese, diese Kinder aufzunehmen und zu versorgen.
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Die Siedlung Lodwar ist die “Hauptstadt” der Wüstenregion Turkana. Jahrelang von Kenias Regierung vernachlässigt und ohne Infrastruktur oder Entwicklung, herrscht hier große Armut. AIDS und Alkoholismus sind die großen Probleme der Bevölkerung.

Da gerade die ärmsten Familien meist viele Kinder haben, kann nicht jedem Kind ein ausreichendes Zuhause geboten werden. Kinder die keine Eltern mehr haben (was durch AIDS und andere Gründe häufig der Fall ist) finden zwar meist bei Verwandten ein Unterkommen, werden dann aber vernachlässigt. Zu oft stehen diese Kinder kurz vor dem Hungertod.

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Das “Vulnerable Children Program” der Diözese Lodwar, das seit 2011 durch den Hilfsverein co-finanziert wird, versucht diese Kinder aufzufinden und ihnen eine besondere Betreuung anzubieten. Dabei bleiben vor allem die Kleinkinder in ihren Gastfamilien. Sie können aber mehrmals in der Woche in einer Tagesstätte abgegeben werden, in der sie Nahrung und Kleidung erhalten. Zudem werden die gesamten Familien unterstützt und es wird versucht, deren Einkommens-Situation zu verbessern.